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San José ist die Hauptstadt Costa Ricas und hat etwa 320'000
Einwohner. Da die Stadt auf einer Höhe von ca. 1100 m liegt,
ist das Klima sehr angenehm. Nachts kann es aber bei klarem Himmel
empfindlich kühl werden!
San José ist eine sichere Stadt - auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Allerdings sind im Gedränge auf Märkten und im Bus oft Taschendiebe
am Werk.
Architektonisch hat San José nicht viel zu bieten. Die meisten
Kolonialbauten sind in den schweren Erdbeben des letzten Jahrhunderts
zerstört worden. Sie wurden durch erdbebensichere, aber meist
hässliche Betonbauten ersetzt. Eines der besterhaltensten Gebäude
aus der Kolonialzeit ist die "Casa Amarilla", heute
Sitz des Aussenministeriums.
Sich in San José zurechtzufinden ist einfach: die Stadt ist
schachbrettmusterartig angelegt. Den Mittelpunkt bildet die Kreuzung
der Avenida central mit der Calle central. Die Avenidas verlaufen
von West nach Ost, die Calles von Süden nach Norden. Nördlich
der Avenida Central sind die Avenidas mit den ungeraden Nummern, südlich
diejenigen mit den geraden. Entsprechend verhält es sich mit
den Calles: die geraden Strassennummern verlaufen westlich der Calle
central, die ungeraden östlich.
Unbedingt besuchen sollte man das "Museo de Oro".
In den Kellern unter der Plaza de la Cultura werden Goldfiguren aus
präkolumbianischer Zeit gezeigt. Das Museo de Oro ist Costa Ricas
bedeutendstes Museum. Einen Besuch wert ist auch das "Museo
de Jade" (Avenida 7/Calles 9-11). Ausgestellt ist Jadeschmuck
aus der Zeit der spanischen Eroberer.
Schliesslich sollte man es nicht versäumen, den "Mercado
central" zu durchstreifen. Das geschäftige Menschengewimmel
und die Vielfalt der angebotenen Waren sind eindrücklich.
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